Zersetzung von Holz und Mauerwerk durch Echten Hausschwamm

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Fruchtkörper des Echten Hausschwamms

Der Echte Hausschwamm ist in der frühen Wachstumsphase aufgrund seiner zurückgezogenen Lebensweise im Grunde nicht zu erkennen. Er bildet als Oberflächenpilz zwar als ein relativ großes Oberflächenmycel, das sich aber oft hinter Wandverkleidungen oder unter Fußböden versteckt. Meist wird ein Befall dadurch erst spät erkannt. Bemerkt man bei Holzbauteilen bereits eine grobwürfelige Zersetzung und lässt sich das Holz mit der Hand eindrücken, ist der Schaden bereits beträchtlich und sofortiges Handeln ist angeraten, um Einstürze zu verhindern. Um eine fachgerechte Sanierung kommt man nicht herum.

Großer Fruchtkörper und rostbraune Pilzsporen

Auffallend charakteristisch und dann auch sehr gut sichtbar sind die bräunlichen und weißrandigen fladenförmigen Fruchtkörper, die an Decken, Wänden und Fußböden zu Tage treten können. Besonders wuchsfreudig zeigt sich der Hausschwamm in Räumen mit wenig Luftbewegung und hoher Luftfeuchtigkeit. Außerdem typisch für diesen gefährlichen Braunfäulepilz sind die großen Mengen rostbrauner Sporen, deren Einatmung wie die anderer Pilzsporen, nicht gesund ist. Zudem ist die Absonderung der sogenannten Guttationstropfen typisch für den Echten Hausschwamm (Serpula Lacrymans), aufgrund derer er auch „Tränender Hausschwamm“ genannt wird. Zusammen mit der fatalen zerstörerischen Wirkung in Holz und Mauerwerk bildet das oft lange geheime Wirken des Pilzes das enorme Gefahrenpotential für Gebäude. 

Die erste oberflächliche Wahrnehmung des Hausschwamms bedeutet zumeist ein vorheriges unbemerktes Wüten im Verborgenen, so dass mit größeren Sanierungsmaßnahmen zu rechnen ist, die im Fall des Echten Hausschwamms nur von Fachleuten und autorisierten Fachbetrieben durchgeführt werden darf. Eine fachmännische Schwammsanierung ist hier unerlässlich, denn Echter Hausschwamm ist ein gefährlicher Pilz für die Bausubstanz.

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