Einsturzgefahr ohne Vorwarnung

Der Echte Hausschwamm zählt zu den am schwierigsten zu bekämpfenden Bauholzpilzen. Er stellt ein kaum wägbares Risiko dar und gilt daher als erheblicher Mangel nach BGB § 459.

Die Gefährlichkeit des Echten Hausschwamms (Serpula Lacrymans) resultiert vor allem aus der Anpassungsfähigkeit dieses Hausfäulepilzes, der in der Lage ist anorganisches Material wie Mauern oder Putz zu überwachsen und zu durchdringen. Daher stammt auch der häufig verwendete Begriff „Mauerschwamm“. Auf diese Weise kann der Hausschwamm sich großflächig verbreiten und die gesamte Stabilität eines Gebäudes gefährden. Feuchtigkeit begünstigt das Wachstum des Hausschwamms und wird der Schimmelbefall entdeckt, kann nur eine fachgerechte Sanierung helfen.

In Kombination mit der verborgenen Lebensweise hinter Holzdecken oder in unzugänglichen Zwischenräumen entsteht eine ernste existenzielle Gefahr für das Bauwerk, da der Schaden an tragenden Bauteilen zumeist bereits enorm ist, wenn der Pilz mit dem plötzlich aufblühenden Fruchtkörper an Wänden oder Decken das erste Mal in Erscheinung tritt.

Das ganze Ausmaß der Schäden wird sehr oft erst nach Freilegung von Deckenbalkenköpfen oder nach Abtragen des Putzes ersichtlich. Es besteht akute Einsturzgefahr und nicht selten kommt es zu Einstürzen bevor der Pilz entdeckt und bekämpft werden kann. Eine Schwammsanierung ist besonders aufwändig, da es nicht reicht, den Pilzbefall oberflächlich zu entfernen, die gesamte tragende Bausubstanz muss dann erneuert werden. Dazu gehört die Sanierung von Holz- und Mauerwerk, sowie ein anschließender Holzschutz für nicht befallene Bauteile.

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Hier weiterlesen: Was ist Mauerschwamm?