Hausschwamm-Meldepflicht in Sachsen und Thüringen

Eine Meldepflicht bei Befall durch den Echten Hausschwamm (Serpula Lacrymans) besteht lediglich noch in Sachsen und Thüringen. Das macht aber keinen Unterschied bei den Anforderungen an die Schwammsanierung, die unbedingt fachgerecht durchgeführt werden sollte, denn unsachgemäß ausgeführt kann es zu bösen Überraschungen kommen. Eine unprofessionelle Sanierung kann zum Beispiel zum Einsturz tragender Bauteile führen, wodurch Mensch und Gebäude ernsthafte Schäden erleiden können.

Finanzielle und rechtliche Konsequenzen können erheblich sein. Auch ohne Meldepflicht gibt es Gesetze zur Sicherheit von Gebäuden, die eingehalten werden müssen – und der Befall an Holz- und Mauerwerk durch Echten Hausschwamm  kann eben diese Sicherheit ernsthaft gefährden.

In der Bauordnung für NRW findet sich folgender Absatz, der so oder sehr ähnlich auch in den Bauordnungen der anderen Bundesländer vorhanden ist: § 16 Schutz gegen schädliche Einflüsse

Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen und Einrichtungen im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 müssen so angeordnet, beschaffen und gebrauchstauglich sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, pflanzliche oder tierische Schädlinge sowie andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. Baugrundstücke müssen für bauliche Anlagen entsprechend geeignet sein.

 

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